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Amaraybox
qualitativ hochwertiger Hersteller / Erfinder der urspgl. DVD Box. Zwischenzeitlich ist eine Vielzahl von alternativen Boxen für DVDs oder auch CDs mit und ohne Trays im Umlauf.
Analog
Bei der Tonaufzeichnung werden die Tonschwingungen in entsprechende elektromagnetische Signale umgesetzt. Die Analogtechnik ist der Digitaltechnik unterlegen, da trägerbedingte Nebengeräusche nicht von der gewünschten Klanginformation getrennt werden können.
Authoring
Das Authoring wird benötigt, um die einzelnen Datenströme (Audio, Video) zu einem einzelnen Datenstrom zusammen zu führen. Es wird eine Menüstruktur programmiert und am Ende des Authoring liegt ein Image vor, welches auf die CD/DVD kopiert wird.
blu-ray
Neuestes Format mit bis 50 GB Speichervolumen, vgl. auch www.blu-ray.com
Booklet
Kleines Büchlein oder Heftchen, das in die vordere Klappe der Jewel-Box (oder alternativen Boxen) eingeschoben wird. Booklets können bis zu 96 Seiten beinhalten. Sie können bis zu 6/6-farbig bedruckt werden. Die erste Zahl beziffert die Anzahl der Farben auf der ersten und letzten Seite und die zweite die Anzahl der Farben auf den Innenseiten.
CD
Compact Disc
CD-Audio
Eine CD mit bis zu 74 Min. Stereo-Musik mit 16 bit 44 kHz
CD-Book-Normen
Um gewährleisten zu können, dass CD-ROMs für verschiedene Anwendungen untereinander kompatibel sind und von den jeweiligen Laufwerken verarbeitet werden können, wurden diese Standards von Philips und Sony festgelegt:
Red-Book: Audio-CD
Green-Book: CD-i (Compact Disc Interactive)
Yellow-Book: Daten-CD
Orange-Book: CD-R
White-Book: Video-CD
Blue-Book: CD-Extra, eine CD mit zwei Sessions: Audio und Daten-Session
CD-Extra
Eine CD, die außer Stereo-Musik mit 16 bit 44 kHz eine zusätzliche Session enthält, die über das CD-ROM-Laufwerk in Rechnern verfügbar ist.
CMYK (Euroskala)
Für den (Offset-)Druck ist das Farbmodell CMYK nötig. CMYK steht für Cyan (ein grünliches Blau), Magenta (ein zum Violett tendierendes Rot), Yellow (ein mittleres Gelb) und Key (Schwarz, zur Erhöhung des Kontrastes in dunklen Stellen). In den geläufigen Grafikprogrammen wird das Farbmodell RGB verwendet. Bei der Wandlung kann es z. T. zu ungewünschten Veränderungen kommen. Zudem gibt es beim Druck noch eine Vielzahl an Sonderfarben. Lassen Sie ggf. vor dem Druck ein farbverbindliches Cromalinproof erstellen (siehe Bestellhinweise).
CD-R, CD-RW
Eine CD zur einmaligen bzw. mehrmaligen (re-writable) Aufzeichnung in CD-RW-Laufwerken.
CD-ROM
Eine CD (eine nur ablesbare CD - ReadOnlyMemory) zur Speicherung von Daten (Programme, Präsentationen, Spiele u.ä.) mit einer Kapazität von bis zu 700 MB.
Computer to Plate
(CTP) bezeichnet ein Belichtungsverfahren aus dem Druckbereich (Druckformherstellung), bei dem die Druckplatten direkt im Plattenbelichter bebildert werden.
Computer to Screen
(CTS) bezeichnet ein Belichtungsverfahren aus dem Druckbereich (Druckformherstellung), bei dem die Siebe direkt im Siebbelichter belichtet / bebildert werden.
Covercard
Die Covercard, eigentlich eine dünne Kartonage als eine Art Einlegeblatt, bezeichnet die Form des zweiseitigen Booklets und kann z. B. vierfarbig bedruckt werden. Covercard (4/4) - hierbei bezeichnet die erste Zahl die Anzahl der Farben auf der Vorderseite und die zweite die Anzahl der Farben auf der Rückseite. Bei (1/0) wird z. B. nur die Vorderseite 1-farbig bedruckt.
DigiPac Digital
Kartonverpackung, in die ein Plastik-Tray für die CD/DVD eingeklebt ist. DP gibt es im Jewel Boxen sowie im DVD Boxen Format, ausklappbar mit bis zu 10 Discs Inhalt.
DLT
Das Digital Linear Tape (DLT) ist ein magnetisches Speichermedium für die Datensicherung (Backup) und Archivierung von digitalen Daten. Meist als Master Medium eingesetzt.
Dolby Digital
Eine DVD kann 5.1 Tonkanäle in Dolby Digital enthalten; sechs Tonkanäle (links, zentral, rechts, hinten links, hinten rechts plus ein Subwoofer-Kanal für niedrige Frequenzen). Das Standardtonformat für DVD ist Dolby Digital, wobei zu beachten ist, dass Dolby Digital ein Prozess der Tonkodierung ist, wodurch die DVD-Tonspur einen Monokanal bis zu sechs Kanäle 5.1 (mittlerweile auch 7.1) enthalten kann. Siehe auch DTS und PCM.
(DTP)Desktop Publishing
bezeichnet das Anfertigen einer reprofähigen Druckvorlage mit Hilfe eines Personal Computers sowie spezieller Software und Peripherie.
DTS
Einer der Rivalen des Tonformats Dolby Digital ist DTS (Digital Theatrical System). DTS ist ein anderes sechskanaliges (5.1) Format und braucht mehr Platz auf der Disk als Dolby Digital. Die DTS-DVD muss eine Dolby Digital- oder PCM-Tonspur enthalten, um die Kompatibilität mit dem DVD-Standard zu gewährleisten.
DVD
Digital Versatile Disc (vereinzelt auch: Digitale Video Disc)
DVD-/+
Die unterschiedlichen Formate beruhen auf unterschiedlichen Technologien bei der Aufzeichnung der Daten. In sogenannten Combo-Laufwerken können bereits beide Formate gelesen bzw. gebrannt werden. Es sollten aber immer die Hinweise der Hersteller beachtet werden. Eine erhöhte Brenngeschwindigkeit kann die Abbildung der Pitstruktur innnerhalb der Dye-Schicht unter Umständen beeinträchtigen.
DVD-Audio
Der Nachfolger von CD-Audio mit einem hochqualitativen Ton.
DVD-R, DVD-RW, DVD-RAM, DVD+R, DVD+RW
Diverse DVD-Aufzeichnungsformate, welche mit entsprechenden Aufzeichnungslaufwerken gebrannt werden können (vgl. CD-R).
DVD-Region
Die Filmhersteller wollten Einfluss auf die Filmversionen in verschiedenen Ländern ausüben und führten in Standard-Codes ein, die die Wiedergabe von Disks mit einem anderen Code als dem Code des in der jeweiligen Region verfügbaren Wiedergabegerätes verhindern. Die beispielsweise in den USA (Region 1) gekauften Disks werden in den DVD-Wiedergabegeräten in Europa (Region 2) nicht wiedergegeben.
Die Welt wurde in sieben Regionen unterteilt:
DVD-ROM
Eine für Computeranwendungen bestimmte Disk, die hochqualitative Video- und Audioaufzeichnungen sowie multimediale Anwendungen speichern kann.
DVD-Video
Eine zur Wiedergabe in DVD-Video-Playern bestimmte Disk (meist für Filme, Konzerte u. ä.).
Dye
Das Dye ist ein organisches Material, welches sich bei CD/DVD-R zwischen den/der Polycarbonatscheibe(n) und der Metallbeschichtung (Alu oder Silber) befindet. Diese wird von dem Laser des CD/DVD-Rekorders punktuell so weit erhitzt, dass sich das Dye an dieser Stelle verfärbt und den Laser beim Auslesen der CD/DVD weniger stark reflektiert. Die Herstellung des Dye ist der komplexe Teil bei der CD/DVD-R Produktion, da es unempfindlich gegenüber der normalen UV-Strahlung des Sonnenlichts sein soll, andererseits aber auf den Schreib-Laser des Rekorders reagieren soll.
Electroforming
Eine Nickelkopie wird durch Elektrolyse aus einem metallisierten Glasmaster geformt.
Elektrolyse
Die Aufspaltung einer chemischen Verbindung unter der Einwirkung des elektrischen Stroms.
Freistellungserklärung
Bei GEMA-pflichtigem Content und Inhalten ist vor Produktionsbeginn eine Freistellungserklärung nötig. Sobald diese Bestätigung schriftlich vorliegt, kann die Produktion beginnen. Unsere Mitarbeiter können Sie gerne beraten.
Galvanik
Dritter Produktionsschritt des Glasmasterings: Durch Elektrolyse wird vom metallisierten Glasmaster eine Nickelkopie geformt (Electroforming). Aus dieser Nickelkopie ensteht schließlich der Stamper, die Pressform für die Replikation.
GEMA
Gesellschaft für Musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. Die GEMA ist aufgrund des Urheberwahrnehmungsgesetzes in Deutschland allein zugelassene Verwertungsgesellschaft zu Wahrung der Urheberrechte an Werken der Musik. Alle Hersteller von Tonträgern sind verpflichtet, jede Tonträgerproduktion der GEMA zu melden. Bei Tonträgern, die keine GEMA-pflichtigen Inhalte enthalten, fällt auch keine GEMA Gebühr an. Deshalb ist in diesem Fall auch keine Meldung an die Gema nötig. Bei gemapflichtigem Content ist vor Produktionsbeginn eine Freistellungserklärung nötig. Sobald diese Bestätigung bei uns vorliegt, kann die Produktion beginnen.
GEMA-Generaldirektion
Bayreuther Str. 37/38
10787 Berlin
Tel.: 030-212 45-00
Fax: 030-212 48-950
GEMA-Generaldirektion
Rosenheimer Str. 11
81667 München
Tel.: 089-480 03-00
Fax: 089-480 03-969
Glasmastering
Vorgang zur Herstellung eines Stampers. Unterteilt in drei Produktionsschritte: Pre-Mastering, Mastering und Galvanik.
HDDVD
High Density DVD
HDCD (High-Definition Compatible Digital)
Der von Pacific Microsonics erstellte Kodierungsprozess ermöglicht die Herstellung einer Audio-Disk, die in standardmäßigen CD- und DVD-Playern (entscheidend besserer Klang als das standardmäßige CD-Audio-Format) sowie zusätzlich in Playern abgespielt werden kann, die mit HDCD ausgestattet sind. Der Klang wird mit einer Präzision von 20 bit (Standard sind 16 bit) wiedergegeben.
Interaktives Menü / OSD ~ On Screen Disply
Das interaktive Menü stellt eine Reihe von Bildern oder Seiten dar, die dem Zuschauer die Navigation und die Auswahl verschiedener Optionen und Inhalte auf der DVD ermöglichen. Das Menü kann die Auswahl der einzelnen Filmszenen enthalten, zwischen Sprachen und Untertitelversionen (Subtitle) umschalten und den Zugang zu Sonderoptionen gewähren. Das Menü wird mit einer extra bearbeiteten Grafik, mit Hintergrundmusik oder mit Animationselementen abgerundet.
LBR
= Laser Beam Recording, Laserbelichtung
Mastering
Zweiter Produktionsschritt des Glasmasterings: Die digitale Originalausgabe Ihres Datenträgers wird per Laserbelichtung (LBR) auf einen Glasmaster übertragen.
MPEG
Steht für Moving Picture Expert Group. Dieses Expertenteam hat ein Verfahren zur digitalen Datenkomprimierung für Videos entwickelt. In der DVD-Produktion kommt das MPEG2-Verfahren zur Anwendung. Um das Datenvolumen zu reduzieren, werden bei Bildfolgen mit gleichen Details nur die Veränderungen gespeichert. Bei den neuen HD-DVDs (bis 15-20 GB) und blu-ray-discs (25-50 GB) kann auf dieses Verfahren weitesgehend verzichtet werden.
MP3
Audio-Format mit einer hohen Kompression von Daten bei sehr geringem Verlust von Tonqualität. Eine CD mit MP3-Dateien ist technisch betrachtet eine CD-ROM, obwohl Audio-Daten auf der CD gespeichert sind. Viele moderne CD-Player und DVD-Spieler sind inzwischen in der Lage, MP3-CDs abzuspielen.
Offsetdruck
Der Offsetdruck ist ein qualitativ hochwertiges Flachdruckverfahren, bei dem von einer Druckplatte über ein Gummituch als Zwischenträger auf die CD/DVD indirekt gedruckt wird. Es wird das CMYK-Farbmodell eingesetzt, wobei für jede Farbe eine Druckplatte benötigt wird. Mit diesen vier Farben kann ein großer Teil des Farbspektrums gedruckt werden. Die Stärken des Offsetdruckes liegen vor allem im Rasterdruck, bei dem fotorealistische Ergebnisse erzielt werden können. Der Offsetdruck ist das heute am meisten verbreitete Druckverfahren.
PCM
PCM ist eine nicht komprimierte zweikanalige (Stereo) oder einkanalige (Mono) Tonspur. Sie braucht mehr Platz, weil sie nicht komprimiert ist. Viele der musikalisch orientierten DVDs enthalten eine PCM-Spur.
Pits und Lands
Die CD/DVD besteht zum größten Teil aus einem durchsichtigen Trägermaterial (Polycarbonat), das erhitzt, verflüßig und mittels eines Spritzprägeprozeß geformt wird. Die Oberseite dieses Trägers enthält die digitalen Informationen in Form von mikrometern kleinen Vertiefungen ("Pits"), die noch nicht einmal durch ein Mikroskop zu erkennen sind und Zwischenräumen ("Lands"), die zu einer einzigen langen, spiralförmigen Spur angeordnet sind (insgesamt etwa 5 km bei einer CD / DVD ca. 11,5 km).
Pre-Mastering
Erster Produktionsschritt des Glasmasterings: Die Daten, die auf Ihre CD oder DVD enthalten sein sollen, werden in ein Format übersetzt, das für den CD-/DVD-Player lesbar ist.
screenHD
Eine Kombination aus herkömmlichem elliptischem Rasterpunkt und frequenzmoduliertem Raster.
Shape-CD
Das ist eine nach Wunschform gestanzte CD.
Siebdruck
Der Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einer Gummirakel durch ein feinmaschiges textiles Gewebe hindurch auf die CD/DVD gedruckt wird. An denjenigen Stellen des Gewebes, wo entsprechend der Bildvorlage keine Farbe gedruckt werden soll, sind die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht worden. Die Stärken des Siebdruckes liegen bedingt durch den intensiven und hochdeckenden Farbauftrag vor allem im Flächendruck mit HKS und Pantonefarben.
Stamper
Basis jeder CD- oder DVD-Produktion: Eine Pressform/matrize für die Vervielfältigung.
Subtitles (Untertitel)
Subtitles sind Untertitel, die zum Lesen durch den Zuschauer auf dem Bild erscheinen und hauptsächlich für Dialoge eingesetzt werden. Eine DVD kann bis zu 32 verschiedene Untertitel-Sprachversionen enthalten.
Super VideoCD
Es handelt sich um eine in China ausgearbeitete Verbesserung der VideoCD-Technologie. Hinsichtlich der Qualität liegt SVCD zwischen VideoCD und DVD Video, es ermöglicht die Wiedergabe von MPEG-2-Video (480x480 NTSC oder 480x576 PAL) + Ton MPEG-2 Layer II. Die SVCD-Disks können auf extra angepassten DVD-Playern abgespielt werden, die meistens nur in Asien erhältlich sind.
Thermotransfer/Thermo-Retransfer
Verfahren zum Bedrucken von CDs einfarbig und mehrfarbig. Im Druckkopf des Thermotransferdruckers befinden sich kleine Thermoelemente die separat angesteuert (erhitzt) werden können. An den Stellen, an denen der Druckkopf heizt, wird die Beschichtung des Farbbandes übertragen (gebrannt). Mit diesem Verfahren können sowohl CD-R-Aufdrucke als auch Etiketten für Diskettenproduktionen erstellt werden. Die Standardfarbe dafür ist schwarz. Gegen Aufpreis ist auch ein farblicher Druck möglich (Farbcode: CMYK).
Thin Pack, entspricht einer dünneren Variante einer DVD Box.
Track
Die Daten auf einer CD oder DVD werden in Tracks abgelegt. Tracks bestehen wiederum aus mehreren Sektoren. Track ist auch die Bezeichnung eines Musiktitels auf einer Audio-CD.
Video CD
Eine CD, die bis zu 74 Min. eines kodierten MPEG-1 Breitband-Videofilms in VHS-Qualität enthält. Die Disks können in Video-CD- und DVD-Video- (mit der Option VCD 2.0) Playern und in CD-ROM- und DVD-ROM-Laufwerken (mit entsprechender Software) wiedergegeben werden.